Triebradsätze fast komplettiert.

Weitere Komponenten für den Zusammenbau der Drehgestelle sind fertig. Dank kontinuierlicher Arbeit sind wir hier beim 167er weitestgehend “über den Berg“.

 ET 176 072 angehoben

Im Sommer 2019 konzentrierten wir unsere Arbeiten weiter auf die Drehgestelle. Im Frühjahr haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, als die ersten Achslager montiert wurden. Eine unerwartet langwierige Baustelle waren die Gehäuse, die aus zwei Hälften und einem Deckel bestehen. Mit Hilfe einer Fachfirma in Sachsen-Anhalt ließen wir Manganstahl aufschweißen. Danach mussten die Einzelteile (96 für den Halbzug) entgratet, grundiert und lackiert werden. Ein erster Teil ist fertig.

Ende Oktober wurden nun die ersten Gehäuse an die Achsen für den ersten Triebwagen montiert. Unter Anleitung eines Mitarbeiters der S-Bahn haben wir nun die Radsätze des ersten Triebwagens fast vollständig fertig montiert. Die Rollenlagen waren bereits im Frühjahr aufgepresst worden, nun folgten die sanierten Gehäuseteile:

 Einzelteile vor der Montage

Die Einzelteile der Gehäuse liegen zum Einbau bereit.

Einfetten der Lager

Beherzt und nicht sehr sparsam wird das Fett auf die Rollenlager aufgetragen, bevor die Gehäuse fest darum gesetzt werden.

Das erste Gehäuse sitzt.

Der Instandhaltungsleiter des Vereins kann zufrieden sein. Das erste Gehäuse ließ sich problemlos montieren und sitzt perfekt.

Teile Lackieren

Bevor die nun fertigen Achsen nun aber eingebaut werden können, müssen vorher Teile des Bremsgestänges in die Rahmen der Drehgestelle eingebaut werden - ein riesiges Puzzle. Ein Großteil jener Bremshebel wurde schon vor Jahren neu angefertigt und nun auch lackiert.


Doch wir denken natürlich weiter. Auch die Federung muss eingebaut werden. Hier liegen wir großen Wert auf Präzision, weil es um die Sicherheit unserer Fahrgäste geht. Beim Viertelzug ET/EB 167 072 haben wir nun die Schraubenfedern der Gleitstücke geborgen und vorläufig durch Altteile ersetzt. Es stellte sich heraus, dass der Großteil unserer vorhandenem Ersatzfedern unbrauchbar ist. Die Reichsbahn hatte jahrezehntelang verschlissenes Material verwendet und fehlende Federeigenschaften durch Beigabe von Metallplatten ausgeglichen. Für uns kommt so eine Arbeitsweise aus Gründen der Sicherheit und des Komforts unserer Fahrgäste nicht in Betracht. Wir werden hier Federn neu beschaffen müssen. Ob unser Projekt hierdurch zeitlich zurückgeworfen wird, wird sich zeigen. Leider erleben wir immer wieder, dass die vorhandene Substanz an den über 80 Jahre alten Züge im Detail sehr problematisch ist.

Schraubenfedern im Gleitstück

Im Drehgestell stabilisieren die seitlichen Gleitstücke den Wagenkasten gegen seitliche Bewegungen. Im Innern des Kastens sind Schraubenfedern verbaut, die wir nun neu beschaffen müssen.

 Vergleich der Bauformen.

Ursprünglich waren Federn aus Trapezstahl in Benutzung, die eine eckige Form haben - hier rechts im Bild. Im ET/EB 167 072 hat die S-Bahn bei der letzten Aufarbeitung eine alternative Bauform aus Rundstahl eingebaut. Falls die Teile maßhaltig sind, können sie weiter verwendet werden. Mit großen Glück finden wir den Hersteller und können weitere nachbestellen.


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